Dein Weg zur Ausbildung – das Bewerbungsgespräch

Zeig, was in dir steckt!

Personaler

Der Blick über den Tellerrand ist erwünscht

„Wir erwarten von unseren Auszubildenden, dass sie freundlich, zuverlässig, motiviert und aufgeschlossen sind“, sagt Ausbildungsleiterin Petra Entenmann. Die Azubis rotieren durch alle Abteilungen und lernen viele verschiedene Menschen kennen. „Wenn jemand sehr verschlossen ist, wird das schwer“, weiß Entenmann aus Erfahrung.

„Zeigen Sie uns schon in Ihrer Bewerbung,
dass Sie pünktlich, diszipliniert und sorgfältig
arbeiten können – schließlich wollen wir
Sie nach der Ausbildung übernehmen.“

Murrplastik ist ein weltweit arbeitendes Unternehmen: „Für uns als Firma ist der Blick über den Tellerrand wichtig“, erklärt Personalleiter Steffen Schürlein. Dieses Interesse erwartet er auch von den Bewerbern im Vorstellungsgespräch. „Es geht uns darum, die Person kennenzulernen: Passt sie ins Unternehmen? Tickt sie ähnlich, wie authentisch ist das, was sie sagt?“ Manchmal bedient er sich dazu eines Tricks und bittet die Bewerber darum, ihm irgendein Utensil auf dem Tisch so schmackhaft zu machen, dass er es unbedingt haben will. Dabei darf auch gelacht werden!

Steffen Schürlein

Steffen Schürlein,
Personalleiter

 

Geht gar nicht: Im Anschreiben die falsche Firma, den falschen Ansprechpartner oder den falschen Ausbildungsberuf nennen. Im Gespräch dann fehlendes Interesse und schlechte Vorbereitung.

AZUBI

Reife gezeigt

„Murrplastik ist ein traditionell geführtes mittelständisches Familienunternehmen. Nicht ganz so groß und dadurch ein bissel persönlicher“, erinnert sich Emily Röhrle an ihre Gründe, sich hier zu bewerben. „Ich war gut vorbereitet“, sagt sie über ihr Bewerbungsgespräch, was Petra Entenmann und Steffen Schürlein bestätigen. „Vor allem aber hat sie uns nach dem Gespräch eine Mail geschickt, in der sie sich erstens bedankt hat und zweitens noch mal ihr Interesse an dem Ausbildungsberuf betont hat. Sie hatte das Gefühl, dies sei zuvor etwas untergegangen. Damit hat sie große Reife bewiesen“, sagt Schürlein.

Emily Röhrle

Emily Röhrle,
19 Jahre alt, Auszubildende
zur Industriekauffrau im 2. Lehrjahr

„Locker bleiben! Meistens sind die Leute echt
nett. Wenn man vorbereitet ist, kann einem
eigentlich nichts passieren.“


  • Murrplastik in Oppenweiler
  • Das Unternehmen stellt Kunststoffteile her: für die Automobil- und Bahnindustrie, den Werkzeug- und Maschinenbau, für Elektro-, Medizin-, Verpackungs- und Holzbearbeitungstechnik.

    Angebotene Ausbildungsberufe:

  • Industriekaufleute
  • Fachkraft Lagerlogistik
  • Maschinenanlagenführer /in
  • Mechatroniker /in
  • Technische Produktdesigner /innen
  • Verfahrensmechaniker /in
  • Werkzeugmechaniker /in
  • 750 Mitarbeiter weltweit, 500 davon in Deutschland, 15 Auszubildende.

Bewerbungs-Tipps

Dein MoJo für die Jobsuche